Hopsten

Die Gemeinde Hopsten trägt den Tödden in Ihrem Gemeindewappen. Zeugnisse des einstigen Wohlstandes Hopstens sind die zahlreichen Töddenhäuser und die vielen Bildstöcke beweisen die Glaubenstreue der Tödden. Das BürgerHaus Veerkamp am Markt beherbergt Exponate zur Heimatgeschichte. Hier gibt es spezielle Führungen für Kinder mit der Möglichkeit, historische Kleidung anzuziehen.

Die Sehenswürdigkeiten Hopstens, zu denen auch das Alte Brauhaus auf dem Hof Holling zählt, können nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung besichtigt werden. Gesellig geht es beim Töddengolf an der Recker Straße zu; die Golfspielart für Jedermann, bei der man bei Sport und Spiel noch etwas über die Geschichte Hopstens erfahren kann.

Sehenswürdigkeiten in Hopsten

Töddendenkmal

Den Tödden wurde an einem Sommertag im Jahre 1956 ein kleines Denkmal gesetzt. Der damals in Aerdenhout (NL) lebende Felix Brenninkmeyer, der Familienvorstand der aus Hopsten stammenden Familie Kümpers in Rheine, und Prof. Vershofen stifteten die dreieckige Tödden-Marien-Säule. Auf der einen Seite der Säule ist die Gestalt eines Packenträgers zu sehen, auf der anderen die Gottesmutter. Auf der Rückseite trägt die Säule die Inschrift: „Dem Andenken der Vorfahren aus der Töddenzeit, errichtet von den Nachfahren draußen in der Welt 1956.”

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Haus Nieland

Die Anfänge liegen im Dunkel der Vergangenheit. Der älteste Hinweis ist die Jahreszahl 1734 am rechten Seitenflügel des Hauses. Es soll sich dabei aber nur um das Datum des Umbaus handeln. Der Erbauer, Hermann Pogge, war der einflussreichste Töddengroßhändler seiner Zeit. Das Erdgeschoss im ältesten Teil des Hauses wurde zu einer Kapelle umgestaltet, die heute als solche noch deutlich erkennbar ist.

Im Laufe der Jahrhunderte hat es nicht nur Geschichte miterlebt, es wurde selbst Geschichte, die in jedem der vielen Ausstellungsgegenstände gegenwärtig ist. Das wird auch von vielen Besuchergruppen so gesehen, die sich durch die „ehrenwürdige und mit reicher Geschichte bedachte“, in seiner Art als Wohnhaus-Museum einmalige Sehenswürdigkeit im Kreis Steinfurt führen lassen.

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Wallfahrtskapelle St. Anna

Die St.-Anna-Kapelle in der Bauernschaft Breischen war das „Heiligtum” der Hopstener Tödden. Das Bild der hlg. Anna soll 1677 beim Fällen einer Eiche aus dem Baum erwachsen sein. 17 Jahre später errichteten die Töddenbrüder Johan und Ditrich Teeken aus Dankbarkeit für die glückliche Errettung aus schwerer Seenot dort, wo einst die Eiche gestanden hatte, eine kleine Kapelle. 1728 ließ die Witwe Johans durch den Baumeister Neuhaus aus Rheine anstelle des Gebetshäuschens eine Kapelle errichten. An die Seefahrt der Töddenbrüder erinnert heute das auf dem Kreisverkehr an der Rheiner Straße errichtete Denkmal mit 4 steinernen Segelschiffen.

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Information

Gemeinde Hopsten
Bunte Straße 35
D–48496 Hopsten
Tel. +49 (0) 54 58/93 25 - 0

www.hopsten.de
info(at)hopsten.de info(at)recke.de