Rheine

Rheine macht Spaß! An der nördlichen Spitze des Münsterlandes, nahe des Emslandes, ist das Angebot reichhaltig. Die einmalige Lage der Innenstadt beiderseits der Ems, das Erholungsgebiet Bentlage mit NaturZoo, Salinenpark und Kloster sowie zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten laden dazu ein, Rheine zu entdecken!

Ein Kalkhügel nahe der Emsfurt war es, der fränkischen Kriegern im 8. Jahrhundert ins Auge stach. Auf ihm errichteten sie einen Stützpunkt, um die Emsfurt zu sichern. Wo heute der Falkenhof steht, war früher einmal „Curtis Reni“. Und genau unter diesem Namen hat Rheine seinen ersten geschichtlichen Auftritt. Es war am 7. Juni 838, als Kaiser Ludwig der Fromme das Hofgut „Reni“ den Benediktinerinnen des Stiftes Herford vermachte. Ludwig II, Bischof von Münster und Landgraf von Hessen, verlieh den Rheinensern am 15. August 1327 das Stadtrecht. Im Zeitalter der Industrialisierung um 1850 blühte die kleine Ackerbürgerstadt auf. Die Stadt wuchs durch die Textilindustrie und den Ausbau der Eisenbahn.
Mit 76.000 Einwohnern und guten Perspektiven für die Zukunft – so päsentiert sich die Stadt heute auf und um jenen Kalkhügel, den fränkische Krieger einst so unwiderstehlich fanden. Ob zum Wohnen, Lernen, Arbeiten oder Erleben: Rheine bietet viel, auf 146 Quadratkilometern ein attraktives Leben an der Ems. 

Sehenswürdigkeiten in Rheine

Falkenhof-Museum

Der Falkenhof gilt als Keimzelle der Stadt. Seine vielen baulichen Änderungen fanden im REGIONALE Jahr 2004 ihren Abschluss. Das heutige Stadtmuseum bildet mit der neu gestalteten Gartenanlage ein attraktives städtebauliches
Ensemble. Sensationelle archäologische Funde, ein beim Umbau entdecktes, unterirdisches Gangsystem und interessante Ausstellungen wie die Waffensammlung in ihrer zeitgemäßen Inszenierung, die städtische Gemäldesammlung, die Kasimir-Hagen-Sammlung mit Kunstwerken aus dem 14.-20. Jahrhundert oder die Grafiksammlung sind dort zu sehen.

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Historischer Marktplatz

Der Marktplatz spiegelt nahezu ungestört den Charakter einer mittelalterlichen Stadt wider. Umsäumt von prächtigen Bürgerhäusern ist der Marktplatz im Schatten der St. Dionysiuskirche mit seinen Cafés ein beliebter Treffpunkt.

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Emsufer mit Mühle und Wehr

Das Wappenrelief am Südgiebel erinnert an den Bauherrn der Mühle, Fürstbischof Clemens August. Das Chronogramm verweist auf das Baujahr 1754 und die Hochwassermarken erinnern an Wasserkatastrophen vergangener Jahrhunderte. Seit 1550 staut das steinerne Emswehr den Fluss.

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Nepomukstatue

Als die 1961 erbaute und später häufig veränderte Pfeilerbrücke 1980 einer Betonbrücke weichen musste, wurde eine getreue Kopie der im zweiten Weltkrieg durch Sprengung zerstörten Figur des Heiligen Johannes Nepomuk aufgestellt. Reste des aus dem Jahre 1735 stammenden Originals befinden sich im Falkenhof-Museum.

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St. Antonius Basilika

1904 wurde die erste katholische Pfarrkirche rechts der Ems zwischen den seit 1846 entstandenen Textilfabriken und Arbeitersiedlungen eingeweiht. Der mächtige Kirchenbau besitzt mit 102,5 m den höchsten Kirchturm im Münsterland und ist eines der wichtigsten Beispiele für den "Historismus" in Deutschland.

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Saline Gottesgabe

Fast 1.000 Jahre hat das Salz die Geschichte Rheines maßgeblich mitbestimmt. Salz aus Rheine war vor allem im 18. und 19. Jahrhundert ein begehrtes Handelsgut. Die Saline erlebte damals ihre Blütezeit. Die heute erhaltenen und renovierten Gebäude der Saline Gottesgabe gehören zu den ältesten technischen Kulturdenkmalen in Westfalen aus vorindustrieller Zeit. Kernstück der Anlage ist das Salzsiedehaus mit seinen historischen Salzlagern, Feuerungsstätten und den großen eisernen Siedepfannen.
Information: Infozentrum Dreigiebelhaus, Salinenstr. 105, 48432 Rheine, Tel.: 05971-9127894 oder Verkehrsverein Rheine, Tel.: 05971-800650 

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Kloster Bentlage

Im Erholungsgebiet Bentlage ist das 1437 gegründete ehemalige Kreuzherrenkloster eine kulturhistorisch besondere Sehenswürdigkeit. Hier verbinden sich Kunst, Kultur, Lebensart und Naturlandschaft zu einer reizvollen Einheit. Im Museum Kloster Bentlage werden die berühmten spätmittelalterlichen Reliquiengärten und weitere kostbare Zeugnisse der mittelalterlichen Klosterkultur gezeigt. Die Westfälische Galerie im Obergeschoss präsentiert u.a. Gemälde von August Macke. Regelmäßig finden internationale Projekte und Ausstellungen mit Gegenwartskunst statt. Besonderes Highlights 2010 und 2011 sind die Ausstellungen „Gastspiel im Grünen“ mit bedeutenden Werken der klassischen Moderne aus den Beständen des LWL Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, sowie ab Ende August 2010 eine Präsentation mittelalterlicher Klosterkunst anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Kreuzherrenordens. Ab Mitte 2011 wird die Kooperation mit dem Landesmuseum dann mit bedeutenden Werken der Nachkriegskunst fortgesetzt.
Das Café/Restaurant Kloster Bentlage mit seinem besonderen Ambiente und dem Biergarten an der Ems bietet den Besuchern entspannte Erholung. Ein besonderes Erlebnis ist die Übernachtung in einem der beiden aus dem Barock stammenden Torhäusern.

Information:
Kloster Bentlage gGmbH, Bentlager Weg 130,
48432 Rheine, Tel. 05971-918400

Öffnungszeiten:
Di. – So.: 10.00 – 18.00 Uhr (Sommer)
Di. – So.: 11.00 – 17.00 Uhr (Winter)
Café im Kloster Bentlage, Tel. 05971-918402

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NaturZoo Rheine

Affen toben im Wald, Störche klappern in einer Feuchtlandschaft, Kängurus springen über eine Wiese, und Pinguine watscheln auf dem Weg durch eine Küstenlandschaft: Im NaturZoo kommt man den Tieren in natürlicher Umgebung ganz nah. Besondere Attraktionen sind Deutschlands erster Affenwald, die freifliegenden Störche, seltene Blutbrustpaviane, die Anlage für Seehunde mit eindrucksvollem Unterwassereinblick und die neue Bären-Anlage für seltene Lippenbären und Schakale.
Rund 1.000 Tiere in 100 Arten, vom Tiger bis zum Webervogel, von der Zwergmaus bis zum Zebra, empfangen bis zu 290.000 Besucher jährlich. Damit ist der NaturZoo die meistbesuchte kulturelle Freizeiteinrichtung im Kreis Steinfurt, zudem noch mit der beliebtesten Schule: Die Zooschule bietet hautnahen Biologie- und Naturkunde-Unterricht für Schulklassen. Weithin bekannt sind auch die Vielzahl der Lernspiele, zum Beispiel an der Station für junge Naturforscher am Froschteich oder auf dem Wald-Erlebnispfad, an denen (nicht nur) Kinder genauso viel Spaß haben wie im Streichelzoo oder auf dem Spielplatz.

Für Gruppen besteht die Möglichkeit Zoo-Führungen zu buchen und jedermann kann sonn- und feiertags sowie täglich in den Sommerferien kommentierten Tierfütterungen beiwohnen. Wer dabei selbst Hunger bekommt: Das Café-Restaurant und mehrere Imbiss-Kioske halten ein breites Angebot an Speisen und Getränken bereit. Darüber hinaus bestehen reichlich Picknickmöglichkeiten – sogar in einem ehemaligen Bären-Käfig!

Der NaturZoo ist ganzjährig täglich ab 9.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen erhält man im Internet unter www.naturzoo.de sowie telefonisch unter 05971-1614819 bzw. 161480.

Information

Verkehrsverein Rheine
Bahnhofstraße 14
D-48431 Rheine
Tel.: +49 (0) 5971/80 06 50

verkehrsverein(at)tourismus.rheine.de 
www.verkehrsverein-rheine.de
www.rheine.de