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Staatsforst Buchholz

Der südlich an die Bergehalde angrenzende Staatsforst Buchholz ist ein alter Buchenwald, dessen Gelände vom Schafbergplateau abfällt. Im Buchholz befindet sich die so genannte Wiege des Kohlebergbaus im Ibbenbürener Raum. Um 1650 wurde hier erstmals Kohle abgebaut.
Mehrere Hinweisschilder, u. a. an einem Stollenmundloch, weisen auf die frühere wirtschaftliche Bedeutung hin. Im 18. Jahrhundert diente das Waldgebiet Buchholz als herrschaftliches Jagd- und Freigehege. Bis heute sind Erdwälle zu erkennen, die, ehemals als zweischaliges Trockenmauerwerk mit Sandfüllung und Heckenbewuchs angelegt, einem ausgeklügelten Jagdsystem dienten.

Ein Aussichtsturm, der „Buchholzer Förderturm”, bietet einen schönen Panoramablick über das Buchholz und weist gemeinsam mit dem Buchholzer Schachtgebäude auf den jahrhundertealten Bergbau im Buchholzer Forst hin. Erstellt wurde das Buchholzer Schachtgebäude nach historischem Vorbild und steht Wanderern als Schutzhütte zur Verfügung. Für sportliche Aktivitäten sind im Buchholz eine Finnenbahn (Laufstrecke für gelenkschonendes Laufen) und drei Nordic-Walking-Strecken angelegt.

Mehr Informationen erhalten Sie hier:

Gemeinde Recke
Hauptraße 28
D–49509 Recke
Tel. +49 (0) 54 53/9 10 - 40
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